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| Die Gewinner und die Förderer: Karin van Soest-Schückhaus (l.) und Jonathan Hoster (2.v.r.) gratulieren Lukas Hönig, Nina Schüpperges und Annalea Balgheim (v.l.). Foto: Siemes |
Mehr als 500 Schüler beteiligten sich im Herbst des vergangenen Jahres am erstmalig von den Wirtschaftsjunioren Mönchengladbach ausgetragenen Schülerquiz. Der Gewinner durfte zum Bundesfinale nach Potsdam.
Mönchengladbach (df). Warum fahren Festlandeuropäer im Gegensatz zu Engländern auf der rechten Seite? Wer hat das Siegel „Made in Germany“ erfunden? Keine leichten Fragen, zumal wenn man bedenkt, dass diese Schülern der neunten Klassen von fünf Mönchengladbacher Schulen gestellt wurden. Die hatten sich am Schülerquiz, „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ der Wirtschaftsjunioren Mönchengladbach beteiligt. Erstmalig hatte sich der Verein an der deutschlandweiten Aktion beteiligt und den Kontakt zu den Schulen gesucht. Das Gymnasium am Geroweiher, die Marienschule, das Gymnasium Odenkirchen, das Math-Nath Gymnasium sowie die Realschule Volksgarten waren von der Aktion sofort begeistert und schickten insgesamt rund 500 Schüler ins Rennen. 30 Fragen galt es zu beantworten. Von Allgemeinwissen über Politik bis hin zu Internationalem reichte das Spektrum. Zu jeder Frage standen den Schülern vier Antwortmöglichkeiten zur Verfügung. „Das war ein bisschen wie bei Günter Jauch und ,Wer wird Millionär’“, erklärt Jonathan Hoster, der Projektleiter bei den Wirtschaftsjunioren. Umso erstaunlicher das Ergebnis. Die ersten drei erreichten jeweils 29 von 30 möglichen Punkten. Ein Stechen musste schließlich entscheiden, in dem sich Lukas Hönig vom Gymnasium am Geroweiher gegen Annalea Balgheim (Geroweiher) und Nina Schüpperges (Realschule Volksgarten) durchsetze. Insgesamt wurden 27 Teilnehmer geehrt. Diese hatten mindestens 25 Punkte gesammelt. „Obwohl ich schon vorher wusste was ich werden möchte, war der Test nochmal Anstoß, sich ein wenig mehr mit wirtschaftlichen Themen zu beschäftigen“, erzählt Sofie Ehrhardt vom Gymnasium Odenkirchen. Als Belohnung wurden allen Gewinnern Plätze beim Schülerplanspiel zur Verfügung gestellt. Für Gewinner Lukas Hönig ging die Reise sogar noch weiter. Er nahm am Bundesfinale in Potsdam teil. Da wurde es dann noch kniffliger. 110 Fragen, ein Sudoku und einige Rechenaufgaben galt es dort innerhalb einer Stunde zu lösen. Obwohl es nicht zu einem Platz auf dem Treppchen reichte, war der Zweitages-Trip eine interessante Erfahrung für den Schüler. Auch im nächsten Schuljahr werden die Wirtschaftsjunioren den Wettbewerb erneut ausloben und hoffen dabei auf eine noch größere Resonanz der Schulen in Mönchengladbach. „Es ist einfach wichtig den Nachwuchs zu fördern. Wir dürfen nicht nur einfordern, sondern auch selber die Initiative ergreifen“, macht Vorstandssprecherin Karin van Soest-Schückhaus deutlich. Schließlich begegne Wirtschaft jedem tagtäglich, sei es beim Bäcker oder im Bekleidungsgeschäft.
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